Schichten von innen nach außen eingeben, mit Dicke und Wärmeleitfähigkeit. Heraus kommen die Einzelwiderstände, der Gesamtwiderstand und der U-Wert - nachvollziehbar Zeile für Zeile, nicht als eine Zahl.
Gipskarton innen, 240 Millimeter Zwischensparrendämmung, Schalung außen.
carpentry u-value --layer "Gipskarton:12.5:0.130" \
--layer "Zwischensparrendämmung:240:0.035" \
--layer "Schalung:22:0.130" --component roof
Schichtaufbau von innen nach außen:
Gipskarton 12.5 mm λ 0.130 R 0.0962
Zwischensparrendämmung 240.0 mm λ 0.035 R 6.8571
Schalung 22.0 mm λ 0.130 R 0.1692
Wärmeübergang innen: 0.1000
Schichten zusammen: 7.1225
Wärmeübergang außen: 0.0400
Gesamtwiderstand: 7.2625 m²K/W
U-Wert: 0.1377 W/(m²K)
Jede Schicht steht einzeln da. Sie sehen sofort, welche Schicht den U-Wert macht und welche fast nichts beiträgt - hier trägt die Dämmung 6,86 von 7,26, Gipskarton und Schalung zusammen keine halbe Einheit. Das ist das Argument, wenn ein Bauherr an der Dämmstärke sparen will.
Statt den Lambda-Wert aus dem Datenblatt zu suchen, geben Sie den Baustoff an. Schwerpunkt Lehmbau, weil dort im Bestand am häufigsten gerechnet wird.
| Baustoff | wofür | Bauteil |
|---|---|---|
| Kalkschlämmputz | Innenputz im Bestand | Wand |
| Strohlehmziegel | Ausfachung Fachwerk | Wand |
| Lehmputz | Oberputz innen | Wand |
| Mineralwolle WLG 035 | Zwischensparrendämmung | Dach |
Auf Wunsch rechnet das Programm zusätzlich die Wandtemperatur bei Frost nach DIN EN ISO 13788 - und warnt, wenn der Aufbau ins Schimmelrisiko läuft.
Das ist der Punkt, an dem ein U-Wert für einen Betrieb praktisch wird: nicht die Kennzahl auf dem Papier, sondern die Temperatur an der Wand, die Sie mit der Kamera nachmessen und dem Kunden zeigen können.
Die drei oder vier Aufbauten, die Sie ohnehin immer bauen, bekommen einen Namen. Danach ist es ein Aufruf statt einer Eingabe.
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